| |
Erderwärmung, Klimawandel und globale Erwärmung
Die
Eisberge schmelzen, es kommt zu immer heftigeren
Naturkatastrophen auf der Welt und das Klima
verändert sich ungewöhnlich: All das sind Folgen
des weltweiten Klimawandels. Zurückzuführen ist
dieser hauptsächlich auf menschliche Ursachen:
Fast jedes Handeln des Menschen führt heute zum
Ausstoß giftiger Abgase. Egal ob das Auto
gefahren, die Plastiktüte genutzt oder der Ofen
angefeuert wird: Tagtäglich produziert jedermann
mit diesen und ähnlichen Handlungen Abgase und
sogar die Nutzung von Strom kann extrem
umweltschädlich sein, wenn dieser aus Kohlekraft
hergestellt wurde. Der Gedanke an eine wärmere
Welt mag zwar ein schöner sein, doch würden
damit die enormen Gefahren verkannt:
Die Erde wird wärmer: Daran liegt es
Steigt wie zur Zeit die Durchschnittstemperatur
der Erde – gemeint sind damit keine hohen
Temperatursprünge, sondern bereits eine
Veränderung um 1° Celsius gilt als sehr hoch.
Bis zum Jahr 2100 soll nach Prognose der IPCC,
der auch als Weltklimarat bekannt ist,
allerdings um mindestens 1,1° Celsius steigen,
möglicherweise aber auch um bis zu 6,4° Celsius.
Ein gemessen an der Durchschnittstemperatur
erschreckend hoher Wert, der die Klimakarten neu
mischt, denn nach Berechnungen der IPCC ist die
globale Durchschnittstemperatur in den letzten
100 Jahren bereits um 0,74° Celsius gestiegen.
Die Folgen können regelmäßig in der medialen
Berichterstattung verfolgt werden: An immer
heftigeren, ungewöhnlicheren und gefährlicheren
Naturkatastrophen trägt die Erwärmung der Erde
einen erheblichen Anteil. Zwar streiten sich die
Wissenschaftlicher, ob das menschliche Verhalten
Schuld an dieser Entwicklung ist oder ob eine
solche Erwärmung normal ist – oft wird dabei
beispielsweise auf die Eiszeit verwiesen, die
verdeutlichen soll, dass das Weltklima sich auch
ohne menschliches Einwirken ändert -, landläufig
ist man sich jedoch einig, dass die erheblichen
Temperatursprünge anders nicht erklärt werden
können. Zwar wird auch Veränderungen an der
Sonnenstruktur eine Mitverantwortung an den
Temperaturerhöhungen gegeben, der Einfluss
dieses Faktors gilt aber als eher gering. Als
Hauptursache bleibt damit der Treibhauseffekt,
der vereinfacht so funktioniert: Die Erde und
ihre Luft sind umgeben von einer Gasschicht, die
insbesondere aus Elementen wie Wasserdampf,
Methan oder Ozon, aber auch Kohlenstoffdioxid
besteht. Diese Gasschicht lässt zu, dass die
notwendigen Sonnenstrahlen auf die Erde
gelangen. Würde die Erde das Licht aber
ungehindert wieder reflektieren, so wäre es sehr
kalt: Die Durchschnittstemperatur läge dann bei
etwa unter zwanzig Grad Celsius. Dies verhindert
besagte Schicht, in dem sie die Sonnenstrahlen,
die von der Erde wieder reflektiert werden nur
zum Teil wieder wegstrahlen lässt – was dazu
führt, dass es wärmer ist auf der Erde. Das ist
ein Effekt, der grundsätzlich lebenswichtig für
den Menschen ist. Durch den vermehrten Ausstoß
von klimaschädlichen Gasen wie Kohlenstoffdioxid
wird diese Schicht jedoch immer undurchlässiger,
weshalb es ständig wärmer wird auf der Erde. Aus
diesem Grund wird es seit etwa hundert Jahren
immer wärmer auf der Welt, wobei der Effekt
besonders in den letzten dreißig Jahren sichtbar
wurde.
Folgen der Wärme: Klimaveränderung
Spürbar wird dieser Klimawandel bereits im
Alltag. Immer deutlicher fällt auf, dass die
Jahreszeiten sich verschieben, verkürzen und
gefühlt nicht mehr zu gewohnten Zeitmustern
passen. Dazu gehört auch, dass sich die
Klimazonen dieser Erde verschieben. „Durch den
Klimawandel ist es hier endlich bald warm wie in
der Wüste“ ist ein lustiger Ausspruch, der diese
Entwicklung auf die Schippe nimmt, tatsächlich
kann dies aber zu einem schweren Artensterben
führen, weil die Tiere nicht dazu in der Lage
sind, sich an eine so schnelle Klimaänderung
anzupassen. Damit würde auch das Ökosystem
grundlegend aus der Fassung geraten.
Plakativ ist auch das Schmelzen der Eisberge an
Nord- und Südpol. Auch das ist eine Folge der
Erderwärmung, was dazu führen wird, dass der
Meeresspiegel nach und nach steigt. Klar ist,
dass dabei möglicherweise auch bewohntes Land
untergeht. Außerdem wird vermutet, dass die
Wüsten der Welt ergrünen könnten und auch viele
Naturkatastrophen mit bis dahin nie gesehenem
Ausmaß werden auf die Veränderungen am Weltklima
zurückgeführt.
Klar
ist, dass diese Ereignisse nicht zu einem
Weltuntergang von dem einen auf den anderen Tag
führen werden. Ebenso klar ist aber, dass das
sich ändernde Klima auch die Welt im Kern
verändert und damit auch erschüttern kann.
Schafft die Menschheit den Absprung vom
Abgasausstoß nicht, wird diese Umwälzung der
Erde eintreten. Dann steht die Frage zu
beantworten, ob sich die Mesnchheit darauf
einstellen kann, dass aus Wüste plötzlich Wald
und dass aus zivilisiertem Boden plötzlich Wüste
wird. Denn auch wirtschaftliche Folgen dürfen
nicht vergessen werden: Auch die Möglichkeiten
des Nahrungsmittelanbaus werden hierdurch
verändert, der Hunger auf der Welt könnte zu
einem noch größeren Problem werden. Immer
heftigere Naturkatastrophen infolge des
Klimawandels zerstören vielleicht auch nicht
sofort die Welt, aber sie können ganze
Landstriche und vielleicht auch Länder zum
Untergang bringen. Stößt dann die
Naturkatastrophe auf von Menschen gemachte
Risikien – wie beispielsweise in Fukushima
geschehen – kann der Schaden für die Menschheit
noch wesentlich größer werden. Möglich sind
riesige Tsunamis und Überflutungen, Erdbeben –
so wie jede andere Naturkatastrophe auch. Werden
für die Versorung der Erde wichtige Landteile
damit zerstört, steht die Menschheit vor großen
Problemen.
Es ist also ein
schleichender Untergang, der durch die
Erderwärmung vielleicht sogar bereits begonnen
wurde. Der große Vorteil liegt darin, dass er
damit noch verhindert werden kann; der große
Nachteil allerdings darin, dass wir es womöglich
gar nicht merken. Eine taggleiche Zerstörung der
Erde ist nicht zu erwarten, Bilder von
Naturkatastrophen und Klimaveränderung werden
sich allerdings immer weiter häufen. Ob nun die
Welt und ihre Menschheit deshalb untergehen,
bleibt spekulativ. Dagegen getan werden kann
aber einiges.
Ein Artikel von Weltuntergang.cc © 2011
|
|